| 1 | HOLLUNDER Schwarzer, früher auch „Flieder“, bis 10 m hoher Strauch auf stickstoffreichen Böden, Vielfach nutzbar ( Hollerkoch, Hollersekt, Pfeifen, Hollundermark). |
8 | SALWEIDE „Palmweide“ mit Palmkätzchen, lichtbedürftiger, feuchtigkeitsliebender Pionierbaum (bis 12 m hoch), bietet im Frühjahr die erste Bienenweide |
15 | ELSBEERE Adlitzbeeren, mittelgroßer, wärmeliebender Mischbaum mit dem „schönsten Blatt“ unseres Waldes. Im Herbst orangerot gefärbte Früchte; nach dem ersten Frost genießbar. Elsbeerenschnaps ist ebenso wie das Holz sehr teuer. |
22 | BERGAHORN In Europa und Asien verbreiteter Mischwaldbaum; als Parkbaum kultiviert. Weißes, hartes, sehr begehrtes Holz. (Nudelwalker) |
| 2 | SCHNEEBALL Wärme und Bodenfeuchte liebender Strauch, 1 - 3 m hoch, charakteristische Blütenstände (Namen) blüht von Mai bis Juli. Zahlreiche Gartenvariationen. |
9 | STIELEICHE Wärmeliebender Hauptbaum des Weinviertels. Langsamwüchsig, hartes, schweres, sehr dauerhaftes Holz. Vielfach heiliger Baum im Altertum. Der „Druide“ kommt vom griechischen „Drys“ (= Eiche). |
16 | ESCHE Lichtbedürftiger, anspruchsvoller über ganz Europa verbreiteter großer Baum. Festes, elastisches Holz, (Werkzeugstiele!) Viel fältig in Mythologie und Naturheilkunde verankert. |
23 | WEISSDORN Trockenheitsliebender, dorniger Strauch 23 bis 3m Höhe, Pionier im besiedeln ausgeraubter Standorte (Weideflächen) |
| 3 | HAINBUCHE Auch Hagebuche, da ein gutes Heckengehülz und „Hombaum“ wegen des harten, zähen Holzes, das von Wagnern gesucht wurde. Charakterbaum des pannonischen Eichenwaldes. |
10 | HARTRIEGEL Gelber; Kornelkirsche. Gelbblühend vor dem Laubaustrieb. Ende August reifen die roten, säuerlichen „Dirndeln“ (Schnaps). Der Name weist auf das harte, bei Drechsiern beliebte Holz hin. |
17 | SCHWARZERLE Auch Kleb - oder Roterle; zahlreiche Unterarten und Kulturformen in fast ganz Europa, Grundwasserzeiger, Pionierbaum auf Nasswiesen und Flachmooren; das manchmal beträchtliche Höhenwachstum ist mit 20 Jahren abgeschlossen. |
STOCKAUSTRIEB Nach glattem Abhieb des Stammes dicht über dem Boden rasch mehrere Gerten auf dem Stumpf, die in relativ kurzer Zeit viel Brennholz liefern. Niederwald seit dem Altertum praktiziert |
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| 4 | HASEL In ganz Europa verbreiteter, lichtbedürftiger, abgasresisteter Strauch. Ölhältige, feinschmeckende Nüsse. Vielfältige Verwertung in der Volksmedizin, biegsame Äste als Wünscheirute |
11 | ZERREICHE Wärmebedürftiger Baum aus dem Mittelmeerraum, das rötliche Holz reißt leicht und ist daher nicht gefragt. |
18 | WALDREBE Lichthungrige, raschwüchsige Schling pflanze (Liane ); wird armdick und vermag ganze Baumbestände zu ersticken. |
OBERHOLZ Das Kronenholz v.a.der Eiche, das In großer Menge anfällt und hervorragendes Brennholz abgibt. |
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| 5 | LINDE Bis 40 m hoher Baum, weiches Holz, eignet sich gut für Schnitzereien, gilt als menschenfreundlicher Baum (Herzform des Blattes) „Dorf -“, „Gerichts -“, Linden. Können sehr alt werden. |
12 | VOGELKIRSCHE Mittelgroßer Baum, Rosengewächs, blüht im April als einer der ersten Bäume im Wald. Querschleißende Rinde. Zahlreiche Kulturarten (Süß-,Herz-,Sauer-, und rosa blühende —japanische — Zierkirschen. |
19 | HOPFEN Kletterpflanze mit weinrebenähnlichen Blättern, Sprosse durch kleine Widerhaken rau. Liebt wintermilde Lagen auf feuchten und nährstoffreichen Böden. |
TOTHOLZ Jeder Baum stirbt einmal, im Urwald dauert das Vermodern der Stämme oft mehrere Jahrzehnte. Totholz beherbergt zahlreiche Organismen (Pilze, Insekten, Siebenschläfer) |
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| 6 | BIRKE Pionierbaumart, kommt unabhängig von der Bodenqualität bei genügend Lichtangebot überall bis in die Arktis vor. Auffällig und charakteristisch ist die weiße Rinde. |
13 | BROMBEERE Zahlreiche, schwer zu unterscheidende Arten. Lichtbedürftige, rasch und weit wuchernde Stachelranken. Ab Ende August glänzend schwarze, süße Beeren. |
20 | SCHLEHDORN Sperriger, stark verzweigter dorniger Strauch auf mageren, trockenen Standorten. Die schwarzblauen, kugeligen Früchte sind erst nach Frost genießbar. |
EICHENBLOCH Sehr schweres (900kg/m3), zähes Holz, das aufgrund seines hohen Gerbstoffgehaltes sehr dauerhaft, auch im Wasser ist. Vielseitige Verwendung: Möbel, Parkettböden, Brückenbau, Türen |
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| 7 | FELDAHORN Wärme - und licht liebender langsam- wüchsiger Baum geringer Größe (wird nur bis 15 m hoch). Holz schwindet kaum, daher gut für Drechslerarbeiten; alte Namensbezeichnung: Maßholder |
14 | ASPE Zitterpappel, raschwüchsiger, lichthungriger Pionierbaum bis 35 m; wahrscheinlich ein Erstbesiedeln nach der letzten Eiszeit. |
21 | TRAUBENEICHE 3 — 7 Eicheln sitzen in einer kurzgestielten Traube beisammen. Die walzenförmigen Eicheln zeigen keine Längsstreifen; stärke- reiche Nahrung für Schalenwild. Die Blätter sind (im Gegensatz zur Stieleiche) langgestielt. |